NSA Geschichte

Mir war die Geschichte noch bewust, alleine, ich hatte die Zusammenhänge nicht mehr. Heute sind dann mal wieder die enttsprechenden Links an mir “vorbeigeflogen”

Es war auch vor Jahren schon die Aufgabe der ammerikanischen Dienste Wirtschaftsspionage durchzuführen.

In diesem Fall wurde ein Schleswig-Holsteinisches Unternehmen ausgeforscht und übel angegangen.

Für alle die meinen, dass “WIR” ja nichts zu verbergen haben.

Merket  wohl, dass war BEVOR SIE die heutigen technischen Möglichkeiten hatten!

http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/a-586223-3.html
http://www.zeit.de/1998/39/199839.c_krypto_.xml

Ölbohrung im Bereich Schwedeneck

Werden wir doch mal politisch.

Neben den weltbewegenden Themen wie PRISM, TEMPORA und dem wirklich schlimmen XKeyscore, die von anderen intensiv „bearbeitet“ werden, gibt es auch lokale Angelegenheiten, die genauerer Betrachtung und Begleitung bedürfen.

Gestern tagte der Umwelt und Bauausschuss des Kreises Rendsburg-Eckernförde in Gettorf. Eingeladen waren, neben den Bürgern, zwei Vertreter der Firma RWE-Dea.

Ziel war es, die Bürger über geplante Erdölbohrungen im Bereich Schwedeneck und den damit zusammenhängenden strukturellen Maßnahmen zu „informieren“. Mein subjektiver Eindruck ist allerdings der einer absoluten Lobbyveranstaltung.

Von RWE-Dea waren Herr Oppermann in seiner Eigenschaft als Ingenieur und Herr Mösche als Pressesprecher angereist. Herr Oppermann stellte anhand einer mäßig ausgearbeiteten Powerpoint-Präsentation die Pläne zur Wiedererschließung der Lagerstätte vor.

Durch moderne Techniken sollen Vertikalbohrungen von Land aus das Feld erneut erschließen. Gettorf soll die Rolle eines Ölverladebahnhofs zukommen. Um das zu gewährleisten, ist angedacht, eine Pipeline vom Bohrplatz in die Gemeinde zu legen.

Die Herren von RWE-Dea waren mehr als bemüht, Ängste der anwesenden Bürger vor Fracking in diesem Zusammenhang zu zerstreuen. Diese Methoden sollen hier nicht zum Einsatz kommen, wurde mehrfach betont.

Das Vorhaben wirft einige Fragen auf, die anwesende Bürgern auch stellten und meiner Meinung nach mehr als abwiegelnd beantwortet wurden.

Da die Durchführung dieses Unternehmens nach Bergrecht erfolgt (übrigens ein Gesetz das in den frühen Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts entstanden ist, um das viel gescholtene GORLEBEN rechtlich überhaupt zu ermöglichen), fließen steuerliche Gewinne ausschließlich an den Bund! In diesem Zusammenhang wurde die Frage gestellt, was denn die Gemeinden vor Ort und der Kreis Rendsburg-Eckernförde an positiven Effekten aus dem Vorhaben ziehen könnten.

Die Antwort von Herrn Oppermann war, dass man SELBSTVERSTÄNDLICH verschiedenste Arbeitsplätze in der Region schaffen werde und NATÜRLICH auf lokale Ressourcen (Elektriker/Tischler etc.) zurückgreifen wolle.

Hier beginnt der Bereich der offensichtlichen Unwahrheit.

Natürlich ist es löblich von RWE-Dea das sie es WOLLEN, alleine SIE DÜRFEN es nicht. Auch dieser Konzern unterliegt EU-Recht und hat seine Arbeitsaufträge INTERNATIONAL auszuschreiben!

Eine weitere offensichtliche Schwierigkeit ist die Fläche für den Bohrplatz. Es gibt auf der gesamten Küstenlinie kaum ein Fleckchen das nicht unter Naturschutz steht.

Die beiden Herren waren insgesamt nur schwach vorbereitet, was unter anderem bei Nachfragen zum möglichen Ausbau des Gettorfer Bahnhofs offensichtlich wurde.

Mein Fazit ist, dass für die Region eine große Mehrbelastung durch Schwerlastverkehr und Baumaßnahmen entstehen wird ohne daraus IRGENDEINEN Nutzen ziehen zu können.

Desweiteren halte ich die Aussage, dass Facking nicht zum Einsatz kommt, für verfrüht. Nach dem Bergrecht sind fördernde Firmen dazu angehalten (verpflichtet) Lagerstätten so gut wie möglich auszubeuten.

Wenn das Feld nach der aktuellen Methode „erschöpft“ ist, verbleibt immer noch eine große Kapazität in den Gesteinsschichten, die dann sehr wohl durch den Einsatz dieser Technologie „erschlossen“ werden könnte.

Interessant war die Aussage von Herrn Oppermann, dass man solche Projekte nicht gegen den Willen der Bevölkerung durchsetzen kann.

Lasst uns dafür sorgen, dass es eine nachhaltige Willensbildung im Dänischen Wohld gibt. Lasst uns diese Aussage auf den Prüfstand stellen!

 

Nachtrag: Der SHZ berichtet!

http://www.shz.de/index.php?id=160&tx_ttnews[tt_news]=2924494&no_cache=1

Nachtrag2 In Niedersachsen hat RWE-Dea Probleme mit der Justitz!

http://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/langwedel/strafanzeige-gegen-rwe-dea-lbeg-gestellt-2980294.html

Ich wurde darauf hingewiesen das zum Abschnitt Bergrecht folgendes zu berichtigen ist: Zitat: (korrekt “zuletzt umfassender überarbeitet”
Die Ursprünge reichen noch n Jahrhundert zurück und die Intention des
ungehemmten ausbeutens kommt aus der Nachkriegszeit)

Ja das Bergrecht ist wesentlich älter, ja es wurde 1980-82 umfassend “reformiert” und ja ich verweise auf die (nicht immer stimmige) Quelle Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesberggesetz